Brutto-Netto-Rechner 2026

80.000 € brutto: wie viel netto in Steuerklasse I?

Alle Abzüge für 80.000 € Brutto in Steuerklasse I – berechnet für das Steuerjahr 2026.

Ergebnis: 80.000 € brutto in Steuerklasse I

Nettogehalt pro Monat
4.004,07 €
48.048,88 € im Jahr – das sind 60,1 % Ihres Bruttogehalts.
Aufschlüsselung pro Jahr (Steuerjahr 2026)
Bruttogehalt80.000,00 €
− Lohnsteuer (Klasse I)15.694,00 €
− Solidaritätszuschlag0,00 €
− Rentenversicherung (9,3 %)7.440,00 €
− Arbeitslosenversicherung (1,3 %)1.040,00 €
− Krankenversicherung (7,3 % + ½ Zusatzbeitrag)6.103,13 €
− Pflegeversicherung1.674,00 €
= Nettogehalt48.048,88 €
Annahmen: Steuerjahr 2026, Steuerklasse I, keine Kirchensteuer, gesetzliche Krankenversicherung (Zusatzbeitrag 2,9 %), kinderlos ab 23 (Pflegeversicherungs-Zuschlag). Vereinfachte Berechnung ohne ELStAM-Freibeträge und Faktorverfahren. Alle Angaben ohne Gewähr.

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Kinderlose ab 23 zahlen einen Zuschlag in der Pflegeversicherung.
Voreingestellt: durchschnittlicher Zusatzbeitrag 2026.
Ihr Nettogehalt pro Monat
–
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Aufschlüsselung pro Monat

Was bleibt von 80.000 € brutto netto übrig?

Mit 80.000 € Jahresbrutto (6.667 € monatlich) knacken Sie die Beitragsbemessungsgrenze der Kranken- und Pflegeversicherung von 69.750 € – lohnsteuerlich liegen Sie in Steuerklasse I in der zweiten Progressionszone des Einkommensteuertarifs – jeder zusätzlich verdiente Euro wird mit einem weiter steigenden Grenzsteuersatz belastet. Beim Solidaritätszuschlag gibt es Entwarnung: Mit 15.694,00 € Jahreslohnsteuer bleiben Sie klar unter der Freigrenze von 20.350 € – 2026 fällt für Sie kein Soli an. Als ledige Person in Steuerklasse I profitieren Sie von der einfachsten Abrechnung überhaupt: Grundtarif, keine Splitting-Effekte – und der monatliche Abzug entspricht genau einem Zwölftel der Jahressteuerschuld.

So setzt sich Ihr Nettogehalt 2026 zusammen

Vom Bruttogehalt zieht der Staat zuerst die Lohnsteuer ab. Grundlage ist das zu versteuernde Einkommen: Brutto minus Vorsorgepauschale (Ihre Sozialversicherungsbeiträge), minus 1.230 € Arbeitnehmer-Pauschbetrag und 36 € Sonderausgaben-Pauschbetrag. Darauf wird der Einkommensteuertarif nach § 32a EStG angewendet – 2026 beginnt die Besteuerung oberhalb des Grundfreibetrags von 12.348 €.

Der Solidaritätszuschlag (5,5 %) fällt 2026 nur an, wenn Ihre Jahreslohnsteuer über 20.350 € liegt – dazwischen gibt es eine Milderungszone. Danach gehen die Sozialabgaben ab: 9,3 % Renten-, 1,3 % Arbeitslosen-, 7,3 % Krankenversicherung (plus halber Zusatzbeitrag Ihrer Kasse, im Schnitt 2,9 %) sowie Pflegeversicherung. Was übrig bleibt, ist Ihr Netto.

Alle Beitragssätze und Grenzen gelten für das Steuerjahr 2026 (Beitragsbemessungsgrenzen: 69.750 € in der Kranken-/Pflegeversicherung, 101.400 € in der Renten-/Arbeitslosenversicherung). Die Berechnung ist vereinfacht – Details finden Sie in unseren Ratgebern.

Häufige Fragen zu 80.000 € brutto in Steuerklasse I

Wie viel Netto bleibt von 80.000 € brutto in Steuerklasse I?

Im Steuerjahr 2026 bleiben Ihnen von 80.000 € brutto 48.048,88 € netto im Jahr – das entspricht 4.004,07 € pro Monat bzw. 60,1 % Ihres Bruttogehalts. Davon gehen 15.694,00 € Lohnsteuer und 16.257,13 € Sozialabgaben ab. Solidaritätszuschlag fällt bei diesem Gehalt nicht an.

Für wen gilt Steuerklasse 1?

Steuerklasse I ist die Standardklasse für Ledige, Geschiedene, dauernd getrennt Lebende sowie Verwitwete (außer im Todesjahr und im Folgejahr). Abgerechnet wird nach dem Grundtarif: Bei 80.000 € brutto sind das 15.694,00 € Lohnsteuer im Jahr, also 1.307,83 € pro Monat. Eine Steuererklärung ist in Klasse I in der Regel freiwillig – sie lohnt sich aber oft, etwa durch Werbungskosten oberhalb des Pauschbetrags von 1.230 €.

Muss ich bei 80.000 € brutto Solidaritätszuschlag zahlen?

Nein. Der Solidaritätszuschlag von 5,5 % greift 2026 erst ab 20.350 € Jahreslohnsteuer – mit 15.694,00 € liegen Sie darunter. Auch die Milderungszone zwischen Freigrenze und vollem Satz betrifft Sie daher nicht.