Ergebnis: 80.000 € brutto in Steuerklasse III
Nettogehalt pro Monat
4.520,57 €
54.246,88 € im Jahr – das sind 67,8 % Ihres Bruttogehalts.
Aufschlüsselung pro Jahr (Steuerjahr 2026)
| Bruttogehalt | 80.000,00 € |
| − Lohnsteuer (Klasse III) | 9.496,00 € |
| − Solidaritätszuschlag | 0,00 € |
| − Rentenversicherung (9,3 %) | 7.440,00 € |
| − Arbeitslosenversicherung (1,3 %) | 1.040,00 € |
| − Krankenversicherung (7,3 % + ½ Zusatzbeitrag) | 6.103,13 € |
| − Pflegeversicherung | 1.674,00 € |
| = Nettogehalt | 54.246,88 € |
Annahmen: Steuerjahr 2026, Steuerklasse III, keine Kirchensteuer, gesetzliche Krankenversicherung (Zusatzbeitrag 2,9 %), kinderlos ab 23 (Pflegeversicherungs-Zuschlag). Vereinfachte Berechnung ohne ELStAM-Freibeträge und Faktorverfahren. Alle Angaben ohne Gewähr.
Was bleibt von 80.000 € brutto netto übrig?
Bei 80.000 € brutto im Jahr bzw. 6.667 € im Monat fallen Sie in Steuerklasse III in der zweiten Progressionszone des Einkommensteuertarifs – jeder zusätzlich verdiente Euro wird mit einem weiter steigenden Grenzsteuersatz belastet. Gute Nachricht zum Soli: Ihre Jahreslohnsteuer von 9.496,00 € unterschreitet die Freigrenze von 40.700 € deutlich, sodass 2026 kein Solidaritätszuschlag fällig wird. Der Vorteil von Steuerklasse III liegt im Ehegattensplitting: Durch die rechnerische Halbierung Ihres Einkommens zahlen Sie monatlich deutlich weniger Lohnsteuer. Beachten Sie aber die Kehrseite: Ihr Partner wird in Steuerklasse V nach einer Differenzialformel entsprechend höher belastet.
So setzt sich Ihr Nettogehalt 2026 zusammen
Vom Bruttogehalt zieht der Staat zuerst die Lohnsteuer ab. Grundlage ist das zu versteuernde Einkommen: Brutto minus Vorsorgepauschale (Ihre Sozialversicherungsbeiträge), minus 1.230 € Arbeitnehmer-Pauschbetrag und 36 € Sonderausgaben-Pauschbetrag. Darauf wird der Einkommensteuertarif nach § 32a EStG angewendet – 2026 beginnt die Besteuerung oberhalb des Grundfreibetrags von 12.348 €.
Der Solidaritätszuschlag (5,5 %) fällt 2026 nur an, wenn Ihre Jahreslohnsteuer über 20.350 € liegt – dazwischen gibt es eine Milderungszone. Danach gehen die Sozialabgaben ab: 9,3 % Renten-, 1,3 % Arbeitslosen-, 7,3 % Krankenversicherung (plus halber Zusatzbeitrag Ihrer Kasse, im Schnitt 2,9 %) sowie Pflegeversicherung. Was übrig bleibt, ist Ihr Netto.
Alle Beitragssätze und Grenzen gelten für das Steuerjahr 2026 (Beitragsbemessungsgrenzen: 69.750 € in der Kranken-/Pflegeversicherung, 101.400 € in der Renten-/Arbeitslosenversicherung). Die Berechnung ist vereinfacht – Details finden Sie in unseren Ratgebern.
Häufige Fragen zu 80.000 € brutto in Steuerklasse III
Wie viel Netto bleibt von 80.000 € brutto in Steuerklasse III?
Im Steuerjahr 2026 bleiben Ihnen von 80.000 € brutto 54.246,88 € netto im Jahr – das entspricht 4.520,57 € pro Monat bzw. 67,8 % Ihres Bruttogehalts. Davon gehen 9.496,00 € Lohnsteuer und 16.257,13 € Sozialabgaben ab. Solidaritätszuschlag fällt bei diesem Gehalt nicht an.
Warum ist die Lohnsteuer in Steuerklasse 3 so niedrig?
Steuerklasse III nutzt den Splittingtarif: Das zu versteuernde Einkommen wird halbiert, die Steuer auf die Hälfte berechnet und das Ergebnis verdoppelt. Dadurch rutschen Sie in niedrigere Tarifzonen – bei 80.000 € brutto fallen nur 9.496,00 € Lohnsteuer im Jahr an. Die Kehrseite: Der geringer verdienende Ehepartner wird in Klasse V nach einer Differenzialformel mit 14-%-Mindeststeuer deutlich höher belastet; aufs Jahr zahlt das Paar genauso viel wie mit IV/IV.
Wie hoch sind meine monatlichen Abzüge in Steuerklasse III?
Von 6.666,67 € Monatsbrutto gehen 791,33 € Lohnsteuer und 1.354,76 € Sozialabgaben ab – zusammen 2.146,09 € pro Monat. Übrig bleiben 4.520,57 € netto.